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Generalversammlung 2016 13.02.2016
 
Zum ersten Mal in neuer Funktion eröffnete der 1. Vorsitzende, Andreas Hagner, die Generalversammlung der Feuerwehr Nördlingen. Er blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück. So veranstaltete der Feuerwehrverein 2015 neben Schlachtpartie, Kameradschaftsabend, zwei Ausflügen, einem Weinfest auch einen Nikolaustag, sowie einen Neujahrsempfang. Auch die Sportgruppe sei sehr aktiv.

Oberbürgermeister Faul dankte in seinem Grußwort allen Aktiven für die Zeit, welche diese für das Ehrenamt „Feuerwehr“ opfern würden. Die Feuerwehr Nördlingen samt Stadtteilen sei gut aufgestellt und auch 2016 investiere die Stadt wieder in Ausrüstung. So befinde derzeit neue Einsatzkleidung schon in Beschaffung, der neue Gerätewagen-Logistik 2 sei ebenfalls schon bestellt und die finanziellen Mittel für einen Rüstwagen mit Kranaufbau seien auch im Haushalt eingeplant. Auf Grund der überörtlichen Bedeutung erfahre die Stadt sowohl für den Rüstwagen als auch den Gerätewagen-Logistik 2 einen Zuschuss durch den Landkreis Donau-Ries, wofür er dankbar sei.

Über diverse Änderungen in seinem ersten Jahr als Stadtbrandinspektor hatte auch Georg Schabert zu berichten. Nach der Auflösung der starren Zugeinteilung der aktiven Mannschaft, richtete dieser auch „Fachbereiche“ ein und besetzte diese aus den Reihen seiner Feuerwehrdienstleistenden. Dadurch stehen Georg Schabert nun für Fragen des „Atemschutzes“, der „Ausbildung Atemschutz“, der „Maschinisten“, der „Höhensicherung“, der „Kreiseinsatzzentrale“, des „ABC-Schutzes“, des „Digitalfunks“, sowie der „Öffentlichkeitsarbeit“ engagierte Kameradinnen und Kameraden zur Seite.
Nach fünfjähriger Amtszeit übergab Marco Kurz die Leitung der Jugendfeuerwehr an David Wanner und seinen Stellvertreter Alexander Mayer. Kurz übernimmt vom erfahrenen und langjährigen Gruppenführer Wolfgang Forster die Leitung der Löschgruppe 2.
Besonders würdigte Georg Schabert die Feuerwehrdienstleistenden Andreas Lutz, Michael Stubenrauch und Hans Thum, welche im vergangenen Jahr alle Unterrichts- und Übungsabende besuchten.
Insgesamt war die Feuerwehr Nördlingen 2015 zu 167 Einsätzen alarmiert worden. Hiervon wurde 61 Mal mit dem Stichwort „Brand“ und 106 Mal zu „Technischer Hilfeleistung“ alarmiert worden. Neben 38 eiligen Türöffnungen, 19 Verkehrsunfällen und 10 Gefahrstoffunfällen waren noch diverse Tragehilfen, Sicherheitswachen, Beseitigung von Unwetterschäden, sowie eine Personensuche abzuarbeiten.
Besonderer Dank galt hierfür dem Gerätewart und ehem. Stadtbrandinspektor Heinz Lutz sowie Walter Oswald für deren unermüdlichen Einsatz zur Wäsche, Wartung und Prüfung der Schläuche und Atemschutzgeräte - auch am Wochenende und an Feiertagen. Zu deren Entlastung werde die Stadt Nördlingen daher eine 450-Euro-Kraft einstellen.
Weiter dankte Stadtbrandinspektor Schabert Oberbürgermeister Faul für dessen Unterstützung. Wies jedoch gleichzeitig darauf hin, dass die Ausrüstung der Feuerwehr auch in Zukunft Geld kosten werde, diese jedoch eine Investition in die Sicherheit der Bürger der Stadt darstelle.

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt der Gruppenführer der Löschgruppe 3, Axel Kuhl, vom Freistaat Bayern eine Urkunde, sowie ein Abzeichen und einen Freiplatz für eine Woche im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmein.
Einstimmig beschloss die Versammlung den ehemaligen Kassier Walter Oswald zum Ehrenmitglied zu ernennen.
Offen blieb die Frage von Stadtbrandinspektor a.D. Heinz Lutz an Oberbürgermeister und die anwesenden Stadträte nach dem neuen Standort eines Gerätehauses für die Feuerwehr Nördlingen.


Text und Bilder: C.L., FF Nördlingen